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    Newsarchiv Newsletter 01/2011


    PV-Anlagen: Mehr Kraft aus der Sonne

    Donnerstag, 14.April 2011
    "Die Steigerung der Endenergieeffizienz stellt die kostengünstigste und sinnvollste Brückentechnologie in ein regeneratives Stromzeitalter dar," dies ist eine der zentralen Erkenntnisse, die Wissenschaftler des "Sachverständigenrats für Umweltfragen" in einem kürzlich von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Sondergutachten gewonnen haben. Eine Aussage, die nicht nur mit Blick auf die Katastrophe von Fukushima als Anregung für ein radikales Umdenken beim Umgang mit Energie verstanden werden kann.

    Doch: Was bedeutet das in der Praxis? Was können zum Beispiel Betreiber von Photovoltaikanlagen tun, um Sonnenenergie noch wirtschaftlicher und effizienter nutzbar zu machen? Wolfgang Schläfer von der Karlsruher COMMON-LINK AG sieht hierbei noch viel ungenutztes Potenzial: "Oft fehlt es an einer klaren Analyse, die transparent macht, wann und wie viel Strom mit der eigenen PV-Anlage erzeugt wird und wohin er fließt: Wie groß ist der Bedarf beim Eigenverbrauch, wann wird an welcher Stelle Strom benötigt, wie viel Energie kann gespeichert werden, wie viel fließt ins Netz?"

    Dabei spielt vor allem die optimale Dimensionierung eines lokalen Batteriespeichers eine wichtige Rolle. Wolfgang Schläfer: "Wir unterstützen Anlagenbetreiber nicht nur bei der Analyse von Erzeugung und Bedarf des Solarstroms, sondern auch bei der Integration von Energiespeichern und deren Dimensionierung. Hier kann schon mit verhältnismäßig kleinen Speichereinheiten ein wesentlicher Beitrag zur Grundlastversorgung geleistet und dabei ein hoher Eigenverbrauchsanteil erreicht werden. Dies entlastet die Netze und optimiert die Wirtschaftlichkeit der eigenen Investition."

    Das modulare Fernüberwachungs und -steuerungssystem von COMMON-LINK ist auf den Elektroinstallateur "zugeschnitten", lässt sich entsprechend leicht installieren und passt in jeden Schaltschrank. Alle Komponenten sind unabhängig von der Größe der Anlage und dem Fabrikat der Wechselrichter einsetzbar, entsprechen den Anforderungen des jüngst novellierten "Erneuerbare Energiengesetzes" (EEG) … und unterstützen den Weg in ein neues Energiezeitalter.


    Strangstrommessung gewinnt zunehmend an Bedeutung

    Dienstag, 18.Januar 2011
    Eis und Schnee können PV-Anlagen erheblich in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigen oder gar beschädigen. Doch auch zahlreiche weitere Faktoren sorgen immer wieder für Störungen - dazu zählen vor allem die Verunreinigung der Module, Hagelschlag oder Marderbisse.

    Der Gesamtverband der deutschen Versicherungsunternehmen warnt, dass die Zahl der Schadensfälle bei der Photovoltaikerzeugung stetig steigt: Allein im letzten jährlichen Erhebungszeitraum um mehr als 40 Prozent. Oft bleiben die Schäden jedoch zunächst unbemerkt und führen somit zu unnötigen Ertragseinbußen. Auch von einer späteren Schadensregulierung sind diese Einspeiseverluste nicht gedeckt.

    Um sich frühzeitig vor witterungsbedingten Ausfällen einzelner Module oder ganzer Anlagen zu schützen, ist eine konsequente Überwachung der Strangströme von PV-Anlagen notwendig. Zu diesem Zweck bietet COMMON-LINK Lösungen, die eine einfache und sichere Kontrolle des Anlagenbetriebs ermöglichen.

    Neues Herzstück des modularen PV-Überwachungssystems ist der "DC-Monitor" - eine kompakte Sammelschiene für die optimale Strangstrommessung. Mehrere Fachmagazine berichteten über diese Neuentwicklung aus unserer Forschungsabteilung - darunter "IKZ Energy" und "EPP - Elektronik, Produktion und Prüftechnik".

    Das einhellige Urteil der Fachpresse freut uns sehr:

    "Die intelligente Sammelschiene DC-Monitor erleichtert Monteuren und Servicetechnikern künftig die Arbeit, erspart unnötige Installations- und Rüstkosten, beschleunigt notwendige Wartungs- und Reparaturmaßnahmen und hilft, Ausfallzeiten zu verringern oder ganz zu vermeiden - ein wichtiger Schritt zu mehr Betriebssicherheit und Ertrag."


    Neues EEG: Fernsteuerungen für Biogas- und PV-Anlagen

    Dienstag, 18.Januar 2011
    Anfang des Jahres trat eine weitere Novelle des "Erneuerbare Energien Gesetzes" (EEG) in Kraft. Damit gehen auch neue Pflichten für Erzeuger von Strom, Wärme oder Biogas einher.

    So verlangt der neu gefasste § 11 von den Erzeugern, angeschlossenen Netzbetreibern im Falle drohender Überlastungen den Zugriff auf ihre Anlagen zu gewähren, um die Leistung vorübergehend herunterregeln zu können. In der Praxis bedeutet das: Ohne Fernsteuerung läuft bei der Erzeugung erneuerbarer Energien nichts mehr. Die Neuregelung betrifft alle Anlagen mit einer Leistung von über 100 Kilowatt.

    Doch noch immer stehen vielerorts die für die Fernsteuerung der Anlagen notwendigen technischen Nachrüstungen aus. Verständlich - denn die Vorbereitungszeit auf diese Umstellung, die mit nicht unerheblichen Investitionen verbunden ist, war schließlich äußerst knapp bemessen, die Informationen rar.

    Hinzu kommt, dass der neue § 11 zum Einspeisemanagement bis heute mit erheblicher Rechtsunsicherheit verbunden ist. So ist noch immer nicht abschließend geklärt, ob eine fehlende Fernsteuerung - wie von vielen Anlagenbetreibern befürchtet - tatsächlich zum Verlust der Einspeisevergütung führen kann.

    Ein weiterer wichtiger Punkt: Wie kann der Fernzugriff des Netzbetreibers auf der Erzeugerseite zuverlässig mit allen wichtigen Messwerten zur temporären Abregelung der Anlage erfasst werden?

    COMMON-LINK bietet hierfür erprobte Lösungen - wie zum Beispiel das modulare Datenloggersystem Interlink Solar V2 an. Darüber hinaus beraten unsere Spezialisten Betreiber von PV-, Biogas- und anderen Energieanlagen unverbindlich und kompetent zu allen technischen Fragen rund um das Thema "Einspeisemanagement".


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